Ein Zitronenfalter tanzt auf den Sonnenstrahlen, die durch das Gehölz blinzeln. Im Kopf summt es:
„Düse, düse im Sauseschritt, und bring die Liebe mit von meinem Himmelsritt …“
Fröhliches Glucksen im Bauch. Unter den Füssen Wurzeln, Steine, der Schatten einer Birke. Lauter kleine Herausforderungen, die zum Fliegen einladen.
Federn, schwingen, fliegen, grosse Schritte, kleine Anstrengung. Jeder Muskel spielt mit. Nichts, wirklich nichts lässt einen sich so unendlich leicht fühlen wie das Walken mit Stöcken.
Der Traum vom Fliegen
Wovon träumen denn die meisten Jogger? Vom elastischen Federn, vom Fliegen, so wie die sehnig-schlanken Kenianer.
Was spüren Sie aber? Sich selbst, als Trampeltier, als Elefant, Ziehen, Drücken, Erdenschwere.
So. Nun nehmen Sie mal zwei Stöcke. Hochspringen und einfach nach vorne schwingen. Uiii! Gleich noch mal! Und schon fühlen Sie sich wieder wie ein Kind.
Erinnern Sie sich daran, wie Sie an den Händen Ihrer Eltern durch den Spaziergang geflogen sind? Anlaufen – und huiii. In Sicherheit schaukeln. Während Mama sagt: Engelchen, Engelchen, flieg!
So in etwa könnte man das Gefühl beschreiben, das einem zwei schlichte Karbonstöcke schenken! |